Mit der Eröffnung des Neckaruferparks gewinnt Esslingen einen neuen Ort für Begegnung, Erholung und Bewegung. Für mich ist dieses Projekt weit mehr als eine neue Grünfläche. Es zeigt, wie zukunftsfähige Stadtentwicklung gelingen kann: klimaangepasst, naturnah und an den Bedürfnissen der Menschen orientiert.
Der Neckaruferpark verbindet Lebensqualität und Klimaanpassung. Grünflächen kühlen die Stadt an heißen Tagen, fördern die Artenvielfalt und schaffen attraktive Aufenthaltsräume. Gleichzeitig wird der Neckar stärker in das Stadtleben eingebunden und als Naturraum mitten in Esslingen erlebbar gemacht. Städte müssen auch in Zeiten des Klimawandels lebenswert bleiben – dafür braucht es solche Projekte. Über die Klimaanpassung dürfen wir aber nicht vergessen, dass wir den Klimaschutz nicht vergessen dürfen. Besser gesagt: Den Menschenschutz. Wir spüren gerade in diesen Tagen der brutalen Hitze, wie notwendig dieser Menschenschutz bleibt.
Besonders freue ich mich, dass alle staatlichen Ebenen das Projekt unterstützt haben. Von den Gesamtkosten in Höhe von rund zehn Millionen Euro trägt der Bund über das Programm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ rund ein Viertel. Die Förderung zeigt, wie wichtig es ist, Kommunen beim Klimaschutz und bei der Klimaanpassung verlässlich zu unterstützen. Denn die Folgen des Klimawandels werden vor Ort spürbar, und dort müssen auch die Antworten darauf gefunden werden.
Der Neckaruferpark soll ein Ort für alle Menschen sein – offen, lebendig und einladend. Mein Dank gilt allen, die dieses Projekt über viele Jahre hinweg geplant und möglich gemacht haben. Ich wünsche dem neuen Park, dass er viele Menschen zusammenbringt und langfristig zu mehr Lebensqualität in Esslingen beiträgt.